Kunterbuntes Faschingspotpourri für die ältere Generation

In Östringen konnten jetzt an die 300 ältere Einwohnerinnen und Einwohner beim traditionellen städtischen Seniorennachmittag in der Fastnachtszeit einige unbeschwerte und fröhliche Stunden verbringen. Als besondere Geste gegenüber den älteren Bürgerinnen und Bürgern der Kraichgaustadt präsentierte die Karnevalsgesellschaft Wicker-Wacker in der prächtig dekorierten Hermann-Kimling-Halle in Zweitauflage nochmals die „Sahnestückchen“ ihrer vorangegangenen Prunksitzung. Pfiffig-humorvolle Beiträge aus der Bütt sowie sehenswerte Darbietungen der mitwirkenden Garden und Tanzgruppen fügten sich zu einem Feuerwerk der guten Laune zusammen.

Ein farbenprächtiges Bild bot sich dem Publikum schon zu Beginn, als die Elferräte der Östringer Geckenzunft mit ihren Gardemädchen in den Saal einzogen. Die „Tanzküken“, die Präsidentengarde, die Elferratsgarde der Wicker-Wacker sowie Tanzmariechen Lara Sinibaldi zeigten gleich im ersten Teil des Programms, dass der närrische Samen in der Faschingshochburg Östringen ausnehmend gut gedeiht. Viel Applaus gab es zudem für die Kids von der Jazztanzgruppe Garbus. Auch die „Tunnelsänger“ mit ihren selbst geschriebenen Songs sowie „die alten Wicker-Wacker“ mit pointierten Betrachtungen zum Östringer Geschehen der letzten Zeit kamen beim „närrischen“ Seniorennachmittag bestens an.


Mit exzellenter Choreographie und perfekter Optik setzte die „Stewardessen“ des Show- und Tanzballetts ihren Auftritt in Szene, während die „Show Pearls“ der Wicker-Wacker mit fantasievoller und farbenprächtiger Kostümierung ihr fulminantes Tanztheater „BaRock“ auf die Bühne zauberten. Prächtige Faschingslaune versprühten Klaudia Garbus, Schlagersänger Olaf Berg und die Fastnachter vom Kirchenchor, während das Männerballett mit der Story vom Aschenputtel einen besonderen Höhepunkt setzte.


Schon zum Auftakt der Veranstaltung, die von der Stadt traditionell in einer Kooperation mit der Karnevalsgesellschaft Wicker-Wacker organisiert wird, hatte Bürgermeister Walter Muth allen Mitwirkenden, voran dem Elferrat mit Sitzungspräsident Markus Bender an der Spitze, sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor und hinter der Bühne nachdrücklich für ihren Einsatz gedankt.