Solarfunzeln contra Sparbeleuchtung - Gelungene Wicker-Wacker-Aktion zum Fastnachtsanfang

 

Zum Auftakt der neuen Faschingskampagne reagierten die Elferräte der Östringer Karnevalsgesellschaft Wicker-Wacker jetzt auf das vom Gemeinderat verordnete Spardiktat für die kommunale Straßenbeleuchtung.

 

Auf dem Leibergplatz an der Hauptstraße präsentierten die Gecken dem närrischen Volk am Mittwochabend einen neuartigen Taschenlampenautomaten, an dem die Spätheimkehrer unter der Einwohnerschaft während der „fünften Jahreszeit“ bei Bedarf eine handliche Leuchte erstehen können, um buchstäblich Licht ins Dunkel ihres nächtlichen Nachhausewegs zu bringen.

 

Wicker-Wacker-Chef Werner Wittmann und Sitzungspräsident Markus Bender gingen bei der Premiere des Taschenlampenautomaten gleich mit gutem Beispiel voran und besorgten sich an der unter Federführung von Elferrat Gerhard Hees entwickelten technischen Innovation ihre persönliche Solarfunzel. Eine runde Sache, fanden viele unter den zahlreichen Schaulustigen und deckten sich nach einer Schunkelrunde Bedenkzeit von den Guggenmusikern der „Longebrigger Schlabbekicker“ ebenfalls mit einem der mobilen Mini-Leuchter ein.


 

 


Service wird bei den Wicker-Wackern ganz groß geschrieben - funktionierte eine Lampe nicht, was von der Automatenstimme mit der einen oder anderen Verwünschung quittiert wurde, gab es über den Reklamationsschacht anstandslos eine neue. Der Obolus von fünf Euro pro Stück erfüllt obendrein einem guten Zweck und dient der Finanzierung des 13. Östringer Faschingsumzugs „Viel Schbass uff de Gass“ am 13. Februar.